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Diplomarbeit
Gliederung
01 Thema
02 Einleitung
03 Energieverbrauch
04 Windkraft
05 Photovoltaik
06 Sonnenkollektoren
07 Geothermie
08 Sterlingmotoren
09 Biomasse
10 Inselsysteme
11 Solararchitektur
12 Umfrage
13 Förderungen
14 Danksagung
15 Anhang
Kurzfassung
Schlusswort
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Diplomarbeit
Kurzfassung der Diplomarbeit
  Windkraft: Die Wirtschaftlichkeit ist erreicht. An guten Standorten (Küste) kann über 7% der Investitionskosten pro Jahr an Gewinn erwirtschaftet werden. Die Potentiale in Deutschland sind noch nicht erschöpft, ein sehr großer Exportmarkt vor allem in die Rohstoffarmen Länder steht bereit. Der Boom seit der Einführung des Stromeinspeisegesetzes hat sich gelegt, doch der Markt wächst jetzt auch im Binnenland. Bayern ist eines der Schlußlichter in der Nutzung von Windenergie. Heute kann eine Windkraftanlage mit einem guten Standort eine kWh unter 0,15 DM liefern. Förderungen werden deshalb nur noch vereinzelt gewährt und laufen bald aus.

Photovoltaik: Die Wirtschaftlichkeit ist nicht erreicht. Selbst aufwendige Förderungen können die PV nicht in den positiven Bereich bringen. Die Potentiale sind in der Photovoltaik am größten. Nur 1/3 der Oberfläche der Sahara würde ausreichen den gesamten Strombedarf der Welt zu decken. Ein Problem bleibt der Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage. Die Frage der Speicherung von Solarstrom für die Wintermonate könnte durch die Brennstoffzellen gelöst werden. Diese sind jedoch noch nicht serienreif. Solarkraftwerke können Solarstrom heute für 0,60 DM/kWh liefern. Auf EFH oder MFH installierten Anlagen kommt die kWh auf ca. 1,90 DM ohne Förderung und auf 1,50 DM mit Förderung. Selbstbausätze für 2 kWp Anlagen gibt es ab 25.000,- DM, Montagekosten hierbei bei rund 3000,- DM. Die Stadtwerke München sind hier als besonders engagiert hervorzuheben. Dort wird eine kWh mit 2,- DM vergütet. Dadurch erwirtschaftet die Anlage sogar einen Gewinn. Chancen sind in der Imageverbesserung des Gebäudes und deren Nutzer zu sehen.

Sonnenkollektoren: Die Wirtschaftlichkeit ist bedingt gegeben. Ohne Erdgasanschluß und Ölheizung sind Sonnenkollektoren wirtschaftlich. Die Wärmegestehungskosten kommen dabei auf ca. 25 Pf/kWh (Inkl. Förderung). Bei Öl und Erdgas betragen die WGK ca. 7 bis 9 Pf/kWh. Die Potentiale sind noch nicht ausgeschöpft, der Markt für diese Anlagen wächst. Das Problem ist die Speicherung der Sonnenwärme über die Wintermonate. Der Wasser-Eis-Speicher ist eine interessante neue Lösung. Trotzdem wir man um eine zusätzliche Heizungsquelle nicht herum kommen. Selbstbausätze für EFH gibt es ab 5000,- DM. Die Montagekosten hierbei betragen rund 3000,- bis 4000,- DM.

Geothermie: Die Wirtschaftlichkeit kann erreicht werden. Allerdings ist eine Nutzung in der BRD nur in großem Stil wirtschaftlich. Oft werden Wärmepumpen fälschlicherweise als erneuerbare Energiequelle verstanden. Das ist nur der Fall, wenn der Strom für den Antrieb aus regenerativen Energien gewonnen wird.

Biomasse: Die Wirtschaftlichkeit kann erreicht werden. Vor allem im bayerischen Raum (viel Holz) kann ein Blockheizkraftwerk wirtschaftlich arbeiten und so eine Siedlung, umweltfreundlich, mit Wärme und Strom versorgen. Besonders die Konstanz des Energieträgers macht diese Anlagen interessant, da Sie im Winter nicht weniger Energie zur Verfügung stellen.

Sterling-Motoren: Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Die Kopplung von Wärme und Strom macht Sie für BHKW interessant. Bereits heute machen sie den Gasturbinen Konkurrenz. Die Entwicklung steht kurz vor dem Abschluß, ein großer Markt ist zu erwarten.

Inselanlagen: Die Wirtschaftlichkeit ist bei großen Entfernungen (ab ca. 1km) gegeben. In der Art der Ausführung des Inselsystems spielen zu viele örtliche Gegebenheiten eine Rolle. Eine allgemeine Beurteilung kann deshalb nicht abgegeben werden.

Passive Solararchitektur:
Die Wirtschaftlichkeit ist gegeben. Sie liegt aber in der Gestaltung des Gebäudes und damit im Bereich des Architekten und Bauherren. Besonders die Architekten sind hier angesprochen durch optimale Gestaltung und Einflußnahme auf den Bauherren eine wirtschaftliche Lösung zu finden. Bei der Frage der Dämmung kann eine Simulation Klarheit verschaffen.

Akzeptanz, Vermarktung: PV-Anlagen sind gefragt, Kollektoren sind für EFH-Besitzer interessant, WKA werden zwiespältig gesehen. Biomasse und Geothermie sind Nischenanwendungen. Durch eine Nutzung der regenerativen Energien wird das Image verbessert, wodurch ein besserer Verkauf und/oder eine Vermietung erreicht wird. Vor allem Solarzellen sind hier hervorzuheben, da sie besonders gut bei den jungen und in MFH lebenden Bewohnern ankommen.