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Diplomarbeit
Gliederung
01 Thema
02 Einleitung
03 Energieverbrauch
04 Windkraft
05 Photovoltaik
06 Sonnenkollektoren
07 Geothermie
08 Sterlingmotoren
09 Biomasse
10 Inselsysteme
11 Solararchitektur
12 Umfrage
13 Förderungen
14 Danksagung
15 Anhang
Kurzfassung
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Diplomarbeit
01 Thema
  Analyse der Möglichkeiten des Einsatzes von regenerativen Energien im Wohnungsbau. Es ist zunächst zu untersuchen, welche (aktiven) Verfahren zur Energiegewinnung bzw. Energieumwandlung und welche (passiven) Verfahren zur Energieeinsparung zum Einsatz kommen können. Dabei sind auch Kombinationsmöglichkeiten zu betrachten. Die Verfahren sind dann hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Kosten zu bewerten. Damit die Bewertung zu praktischen Aussagen führt, ist es notwendig Einsatzbereiche (Nutzung) bzw. Gebäudetypen zu definieren, anhand derer die Leistungsfähigkeit und die Kosten der Systeme konkretisiert
werden können. Vergleiche sollten zu konventionellen Energien erstellt werden. Mögliche und realistische Einsatzbereiche sind abzugrenzen.

Ein Hinweis auf die Problematik des Rohstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen soll mitbetrachtet werden.

Folgende Zahlen dienen der Erkennung des Einsparpotentials von Energie: Allein für Heizung
und Warmwasser werden 62% der verbrauchten Energie im Haushalt (gesamter privater Energieverbrauch) verwendet; das sind ca. 40% der insgesamt verbrauchten Energie in ganz
Deutschland. Die privaten KFZ verbrauchen 31%, Geräte 6% und das Licht nur 1%. Die Werte
für die Art der Energieerzeugung entnehmen Sie dem nachfolgendem Diagramm. Angenommen, daß man alle Wohnungen in Deutschland auf einen Energieverbrauch von 5 l Heizöl pro m²
bringt
(derzeitiger Durchschnitt 22 l pro m², siehe Kapitel 3), so könnte man ca. 30% des Primärenergieverbrauchs in Deutschland einsparen.

Abbildung 1-1 zeigt die Energieerzeugung (1.Reihe von links) und den Verbrauch in Haushalten in der BRD 1993: [1]  

Es sollten möglichst auch Verfahren der Energiespeicherung mit in die Untersuchung aufgenommen werden, da gerade die Diskrepanz von Energieangebot und -nachfrage ein erhebliches Problem bei der Nutzung regenerativer Energien darstellt.

In einem zweiten Schritt sind Entwicklungspotentiale aufzuzeigen und auch die voraussichtliche Kostenentwicklung darzustellen, die für den Endkunden wichtig ist.

Zuletzt können Vermarktungsmöglichkeiten von Wohnungen untersucht werden. Diese Thematik bewegt sich im Bereich des Marketing, so daß hier Marktanalysen und Untersuchungen zum Kaufverhalten herbeigezogen werden müßten. Es geht aber auch darum, im Sinne eines aktiven
Marketing potentiellen Anbietern Argumente für den Bau solcher Wohnungen zu liefern. Dies
auch vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Baumarktes, der die konventionelle Bauunternehmung zum Umdenken zwingt.


Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden folgende Themen nicht näher behandelt:
- Wasserkraft, da Sie bereits in der BRD zu über 90% genutzt wird: technisches Potential 24,7 TWh/a, derzeitige Stromerzeugung durch Wasserkraft (1994): 22,3 TWh/a

- Geothermische Heizkraftwerke, da Sie nicht verallgemeinert werden können; es sind immer Individuallösungen (lediglich das Beispiel in München-Riem wird näher betrachtet).

Angesprochen werden folgende Themen:
  - Wärmepumpen/Sterling-Motoren
- Solararchitektur
- Biomassennutzung

Genauer betrachtet werden:
  - Windkraftanlagen (WKA)
- Kollektoren/Absorber
- Photovoltaik

[1] Quelle: Prospekt Energie-Projekt Berg